Warum dieser Blog

Seit ich denken kann assoziiere ich Urlaub mit Postkarten. Es gehört einfach zusammen! Genau wie Strand und Sonnencreme nicht voneinander wegzudenken wären. Mein Papa schickte mir als ich ein kleines Kind war, von jeder Reise eine Karte nach Hause.

Mich faszinierten die bunten Bilder von Städten und Ländern, die in jungen Jahren noch so schrecklich fern schienen. Damals war die Signatur das einzige was ich auf der Postkarte entziffern konnte.

Ich weiß noch wie ich jeden Tag freudig zum Briefkasten lief, in der Hoffnung die heiß ersehnte Postkarte zu entdecken. Einige Jahre später, des Schreibens mächtig, verfasste ich meine eigenen Urlaubskarten.

Voller Eifer und Freude versuchte ich alle Eindrücke auf 105 × 148mm Fläche an Familie und Freunde zu verewigen. Ich sprudelte vor Eindrücken, die man kaum in Worte fassen konnte und für die es ein ganzes Buchkapitel gebraucht hätte um die Emotionen und Gefühle des Erlebten zu beschreiben.

Meine Generation hat einen riesen Wandel durchlebt, vom mobilen Telefon wo eine Urlaubs-SMS mal eben schnell für ein Vermögen versandt wurde, Emails, Urlaubs-Gruß-Stempel, bis hin zu den sozialen Plattformen. Keine Frage, kreativ ist es geblieben. Aber die Erinnerungen einer handgeschriebenen Urlaubskarte lehrten mir die Bedeutung der persönlichen und sinnvollen Kommunikation.

Als der Weg zum Briefkasten nur noch darin bestand Rechnungen und Werbekataloge zu entnehmen und SMS, wie auch E-mails das „Briefe schreiben“ übernahmen, wurde mir die Schönheit und Mühe einer jenen handgeschriebenen Karte mehr bewusst…

Leidenschaftliche Worte die mit Emotionen in jeder Handschrift zum Leben erweckt werden
sorgsam ausgewählt auf nur 105 X 148mm Fläche.

Jede Reise hat ihren eigenen Zauber, deshalb war auch keine Postkarte wie die andere. Einzig der Absender meiner Karten blieb immer derselbe:

Sincerely me,

Isi